Sportverein Lobeda 77 e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Kreisoberliga, 15.ST

SV Lobeda 77   SV Moßbach
SV Lobeda 77 0 : 2 SV Moßbach
(0 : 2)
1.Mannschaft   ::   Kreisoberliga   ::   15.ST   ::   25.11.2017 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Chris Kabelitz, Bajram Shala

Zuschauer

25

Torfolge

0:1 (2.min) - SV Moßbach per Elfmeter
0:2 (24.min) - SV Moßbach

Spielbericht

Jena-Lobeda.  Mit dem angestrebten Dreier verabschiedet sich der SV Moßbach, jetzt auf Platz zwei liegend, in die 14 Wochen lange Winterpause. Auch wenn die Herzog-Elf in der zweiten Hälfte fast nur noch am Reagieren war, ging der Sieg ob der klaren Chancen in der ersten Hälfte in Ordnung. Jens Herzog ärgerte der Auftritt nach der Pause: "Wahrscheinlich ist für unsre Köpfe eine Pausenführung nicht gut, es kam zu wenig nach vorn und in den letzten Minuten hatten wir noch Glück, dass nicht der Anschlußtreffer fiel. Letztendlich zählt aber nur der Sieg. Den wollten wir und den haben wir. Jetzt kann es entspannt in die spielfreie Zeit gehen".

Für die Moßbacher begann das Spiel optimal. Mit seiner ersten Aktion drang Jonas Pasold in den Strafraum ein, wurde gefoult - Elfmeter. Das Ganze bereits in Minute Eins. Meyer nahm sich das Leder und verwandelte sicher zum 1:0. Die Gäste blieben am Drücker. Und nachdem Jäger aus der Distanz knapp drüber schoß (8.), der durchgebrochene Aschenbrenner am herauslaufenden Torwart Neubert scheiterte (15.), erhöhte Pasold auf 2:0. Von Wieduwilt steil geschickt, versetzte der antrittsschnelle Torjäger Lobedas Deistung und Fastabend und netzte am Keeper vorbei ein (24.). Das 3:0 lag in der Luft, als Jäger in bester Position am langen Pfosten köpfte, jedoch zu wenig Druck auf den Ball brachte (28.) und es Pribitny im Torraum mit der Hacke versuchte, aber auch hier nicht richtig traf (44.). Die Gastgeber erarbeiteten sich zwar nach einer  halben Stunde mehr Spielanteile, doch gefährlich wurde es dabei nur einmal, als Walzog das Leder am langen Pfosten per sehenswerten Seitfallzieher jedoch nur über den Balken zog. Gut für die Herzog-Elf, denn danach folgte nur noch der Halbzeitpfiff.

Dass die Elf von Stefan Engel in der zweiten Hälfte druckvoll loslegte, war keine Überraschung, doch dass die Überlegenheit 45 Minuten andauert, schon. Schulz hatte die Möglichkeit zum schnellen Anschluß, doch aus Nahdistanz zog er das Leder nur neben das Tor (47.). Moßbachs Defensive stand aber wie gewohnt sicher, so daß die Offensivaktionen der schnellen Walzog und Müller rechtzeitig gestoppt werden konnten. Der schwere vom Dauerregen durchgeweichte Boden forderte zunehmend seinen Tribut. So dominierte mehr und mehr Kampf zwischen den Strafräumen. Während die Herzog-Elf nur noch sporadisch vor dem Lobedaer Tor auftauchte, sich aber nichts Zwingendes mehr erarbeitete, hatte Torjäger Shala in den letzten fünf Minuten zweimal den Anschluß auf dem Fuß. Erst zog er den Ball knapp am langen Pfosten vorbei (85.), dann haute er aus Nahdistanz nur über das Spielgerät (88.).


Quelle: Mario Streit
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